2004

Radio Regenbogen paddelt „Gegen den Strom“ mit kräftiger Hilfe des BKV

Wer Radio Regenbogen hört, weiß was gemeint ist. Die Morningshow-Moderatoren Heiner Knallinger und Mike von Hier hatten wieder einmal eine Schnapsidee, die sie spontan in die Tat umsetzen wollten. Gemäß dem Sendermotto Die Morningshow schwimmt gegen den Strom kam Knallinger, der auch ab und zu Kanadier oder Kajak fährt,  auf die Idee, durch das Sendegebiet auf dem Rhein von Mannheim nach Basel zu paddeln.

 Gemeinsam mit dem Paddel-Ausrüster Christian, der Outdoorspezialist besprach Knallinger die Idee und bekam dann auch die Zusage, dass die komplette Ausrüstung gestiftet wird, um sie am Schluss für einen guten Zweck – Kinder unterm Regenbogen – zu versteigern. In der Redaktion war man zu diesem Zeitpunkt noch der Meinung, die gesamte Strecke innerhalb 2 Wochen fahren zu können. Dann wurde der BKV zu dem Thema befragt und es dauerte nicht lange, da rief Radio Regenbogen bei mir zu Hause an und fragte mich, ob ich Lust hätte an der Planung mitzuwirken. Bei der ersten Redaktionssitzung konnte ich sie dann überzeugen dass 260 km gegen den Strom incl. der vielen Wehre nicht  machbar sind. Dafür hatte ich dann die Aufgabe, machbare Strecken zu finden, damit die beiden Paddler ihr Ziel innerhalb 12 Tagen erreichen können. Die Planung sah vor, dass die beiden im Zweierkajak Prijon Exkursion etappenweise Rheinaufwärts paddeln, keinen Proviant und kein Geld dabei haben und die Bevölkerung über Radio auffordern, sie vom Ufer aus zu verpflegen. Jeden Abend soll dann am Etappenziel ab ca. 18:00 Uhr eine Party steigen mit Grillmöglichkeit und Lagerfeuer. Die Vereine wurden gebeten und aufgefordert, das Abendprogramm zu gestalten.

Die nächsten Tage waren für mich dann ausgefüllt mit Karten-  und Flussführer lesen, herum telefonieren und Redaktionssitzungen besuchen. Mike war immer noch der Meinung, sie schaffen die ganze Strecke. Die beiden Töchter von Christian, Barbara und Friederike, die beide Kanulehrerinnen sind, trainierten inzwischen mit den beiden Moderatoren auf dem Altrhein und dem Rhein, versuchten gegen die Strömung zu fahren und trainierten das Überqueren des Rheins. Irgendwann hörte ich in der Redaktion dann doch die Worte, es wäre sicher besser, nur Teilstrecken zu fahren. Ich hatte inzwischen für jeden der 12 Tage bis zu 3 verschiedene Teilstrecken ausgearbeitet und Kartenausschnitte mit der Streckenführung präpariert. Es folgten dann div. Interviews im Studio und Ansagen für die täglichen Strecken, die vorab schon einmal aufgezeichnet wurden. Danach kam der praktische Teil. Mit der Redakteurin Tanja und Clemens aus der Eventabteilung fuhr ich 2 Tage lang die gesamte Strecke von Mannheim bis Basel ab um Ein- und Ausstiegspunkte zu besichtigen und mit den Vereinen, die sich als Etappenziele beworben hatten über die geplanten Aktivitäten zu sprechen. Es war erstaunlich, wie engagiert die einzelnen Vereine reagierten und welche tollen Vorschläge von ihnen kamen.

 
Die Tour sollte am Montag, den 12.07. um ca. 12:00 Uhr in Mannheim-Lindenhof  am Fahnenmast in der Nähe des KCM-Bootshauses beginnen und als Prolog zum Strandbad in Mannheim-Neckarau führen. Nach der Bootstaufe des gelben Radio-Regenbogen-Boots wurde der Start für die 12-tägige Tour freigegeben. Unter dem Beifall von über 300 Zuschauern, mit Unterstützung der Polizei, Feuerwehr und mit der Begleitung von 7 Booten (1 Zweier, 1 Viererkanadier, 7 Einern) aus MKG, KCM, KCR und WSC-Rheinsheim wurde dann die Tour gestartet. Das Feuerwehrboot auf dem Rhein schoss zur Begrüßung 2 riesige Fontänen in den Himmel und begleitet dann die kleine Armada Rheinaufwärts. Eigentlich hätte die starke Strömung in der Außenkurve zum Auftakt gereicht, aber die Tour sollte ja etwas besonderes sein. Zum Zeitpunkt des Starts fuhren sage und schreibe 5 schwer beladene Frachter den Rhein hoch und um die Geschichte interessanter zu gestalten, kam auch noch ein großes Passagierschiff den Rhein herab und wollte anlegen. Wir mussten also die ganze Strecke bis zum 2. Schiffsanleger hoch fahren und konnten erst dann nach Ludwigshafen queren. Dort war erst einmal eine kleine Pause angesagt, bevor es weiter ging. Nach einer 2. Querung an der Reißinsel gab es noch einmal eine Pause, dann fuhren wir in einem gewaltigen Regenschauer bis ins Strandbad. Die beiden ”Helden“ waren happy, dass sie es gut geschafft hatten und verschwanden bald schon unter der Dusche. Die Party am Abend war dann nicht so toll, es wurde gegrillt und mit dem immer wieder aufkommenden Sturm gekämpft, und kurz nach 20:00 Uhr war dann auch schon alles vorbei.

Die 2. Etappe sollte am Fähranleger der Fähre Rheinhausen-Speyer am Ende des Berghäuser Altrheins um 10:00 Uhr beginnen. Das Begleitkommando, bestehend aus 3 Paddelkameraden, die vom WSC-Rheinsheim heruntergepaddelt waren, dem Präsidenten des Badischen Motorbootverbandes Geng und uns von der MKG wartete bis fast halb 12, erst dann fand die Wohnmobilkarawane von RR den Startplatz. Die beiden Moderatoren änderten dann kurzfristig die vereinbarte Route und bestanden darauf, durch den Altrhein zu fahren, was begreiflicherweise zur Verärgerung von Herrn Geng führte, der sich im Vorfeld schon als Begleitboot auf dem Rhein angeboten hatte. Wir fuhren dann die erlaubte Route im Altrhein und trugen in den Rhein um, um nach 1,5 km Bergfahrt an der Rampe bei Philippsburg anzulegen, auf der sich schon jede Menge Zuschauer eingefunden hatten. Ein Metzger spendierte belegte Brötchen, die beiden bekamen außerdem Getränke und auch Obst gebracht. Die Aktion kam also offensichtlich bei der Bevölkerung gut an. Die Fahrt führte aber weiter bis zum WSC-Rheintreue Rheinsheim. Was sich dort abspielte, lässt sich kaum beschreiben. Nach einer Ruhephase ging es auf dem Bootshausgelände rund. Jede Menge Biertischgarnituren ließen auf viele Besucher hoffen, der Grill brannte und die Vereinsmitglieder hatten an der Essen- und Getränkeausgabe alle Hände voll zu tun. In der Halle liefen Nonstop die bisher von der Tour geschossenen Bilder, das Lagerfeuer brannte und der Besucherstrom riss nicht mehr ab. Dann kam der erste Höhepunkt: der Frauenchor des Männergesangvereins sang einige moderne Lieder, die die Zuhörer zu Beifallstürmen und Zugabe-Rufen animierten, Knallinger und Mike waren begeistert. Es ging aber Schlag auf Schlag weiter. Kaum waren die Sängerinnen abgetreten, kam der Spielmannszug von Rheinsheim und spielte schmissige Musik, mit dem Erfolg, dass auch sie nicht ohne Zugaben gehen durften. Nach kurzer Zeit der relativen Ruhe ging es weiter. Die Schalmeien-Kapelle aus Rheinsheim kam auf den Platz und spielte auf. Der Beifall wollte nicht enden und auch sie durften erst nach einigen Zugaben gehen. Danach brachen alle Dämme. Es bildeten sich mehrere Gesangsgruppen, die mit dem Akkordeon von Richard Rau und seinen Begleitern mit den Gitarren wechselweise verstärkt wurden. Bis lange nach 23 Uhr tanzte der Bär im Bootshaus Rheinsheim, erst dann wurde es langsam ruhiger. Die beiden Rheinpaddler hatten sich zu diesem Zeitpunkt schon längst in die Wohnmobile zurückgezogen, sie hatten Ruhe nötig. Diese spontane Party zu toppen dürfte schwierig sein! Besonderen Beifall gab es dann noch bei der Bekanntgabe, dass sämtliche erzielten Überschüsse des Abends an die Aktion ”Kinder unterm Regenbogen“ gespendet werden. Als Antwort und Dank dafür versprach Knallinger, noch in diesem Jahr eine Veranstaltung in Rheinsheim zu gestalten, deren Erlös ebenfalls den Kindern zu Gute kommen soll. Der Bürgermeister versprach dann auch am nächsten Morgen beim Frühstück, diese Aktion tatkräftig zu unterstützen.

Die 3. Etappe führte am Mittwoch von Alt-Dettenheim nach Leimersheim, wobei der Leimersheimer Altrhein befahren wurde und Etappenziel beim Club Nautico war.
Die heutige 4. Etappe von Maximiliansau zum Bootshaus der Rheinbrüder in Rappenwörth bot eine Überraschung der besonderen Art. Knallinger, der gerne als Telefonator die Leute verarscht, wurde in die Falle gelockt. Die Redaktion und die Wasserschutzpolizei spielten den beiden einen Streich, indem sie mitten auf dem Rhein eine Personenkontrolle durchführen wollten. Durch ein verstecktes Mikrofon konnte man den Wortwechsel im O-Ton im Radio mitverfolgen. Viel zu früh wurde dann die Geschichte aufgeklärt, es sollte schließlich ein Spaß bleiben. Mal sehen, was die Rheinbrüder auf die Beine stellen, wie dort die Party ausfällt.

In der Zwischenzeit gab es viele Etappenziele, die allerhand Leute auf die Beine brachten. Da ich nicht dauernd  dabei sein konnte, ließ ich mich fast täglich informieren um zu wissen was gerade abgeht. Dank meiner Kontakte zu vielen Kanuvereinen konnten wir mit gemeinsam div. Schwierigkeiten meistern. Wie ich hörte, gab es abends Partys mit bis zu über 1000 Gästen. Die Empfänge an den verschieden Etappenorten sind unter http://www.regenbogenweb.de/aktion/uebersicht/index.html?id=37 zu sehen. Ich selbst war noch in Greffern dabei, hier zeigte der Club Nautica mit seinen Wasserskifahrern eine kurze Übersicht aus dem aktuellen Wettkampfprogramm.

In Basel war am 23.07. 04 die Schlußetappe mit Ziel beim "Drachenbottclub beider Basel" unter der Wettsteinbrücke. Wir konnten mit dem Radio-Regenbogenbus dort hin fahren. Etwas enttäuschend war die Anzahl der Fahrgäste: gerade einmal 30 leute fuhren mit nach Basel. Dort war alles für die Ankunftsparty gerichtet. Ich konnte im Drachenboot mitfahren, um die beiden Moderatoren abzuholen. An der vereinbarten Stelle waren sie nicht. Nach einiger Zeit erfuhren wir, dass sie sich wieder einmal verfahren hatten und nun endlich am Starplatz wären. Allerdings hatten sie die Paddel am letzten Platz vergessen. Es dauerte also noch einige Zeit bis sie Starten konnten. Wir begleiteten sie dann bis zum Ziel an der Wettsteinbrücke. Wir, das hies, das Drachenboot mit gemischter Besetzung, Barbara und Friederike Stakelbeck im Zweier und 2 Schweizer Kajakfahrer in Abfahrtsbooten. Um 19:03 uhr war die "Fahrt gegen den Strom" beendet. Nach langem Bitten gingen die beiden , denen die Anstrengung deutlich anzusehen war doch noch auf die Bühne und gaben einige Bonmots zum besten. Dann wollten sie nur noch ins Hotel. die Party verflachte dann auch recht schnell, so dass wir statt um 23:30 Uhr schon um 21:30 Uhr nach Hause fahren durften. Um 1:15 Uhr war dann auch für uns die Knallingertour beendet.

Im Anhang sind noch einige Bilder der Schlussveranstaltung zu sehen.


Auf der Website http://www.regenbogenweb.de/ kann der Streckenplan nachgelesen werden. Es wäre schön, wenn möglichst viele Paddler auf der einen oder anderen Etappe als Begleitung dabei wären, denn wir Kanuten haben nicht so oft die Gelegenheit uns einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Gerhard (paddelmaier) Maier

Kinderfest und Familienpaddeltag von MKG und KCM

Das Kinderfest stand dieses Jahr unter dem Motto Indianer

Oberhäuptling war unsere Jugendwartin Sabine Gambert, die ganze Arbeit geleistet hatte, denn so viele Besucher wie dieses Mal kamen noch nie. Am Anfang erhielt jeder kleine Sioux natürlich eine Kriegsbemalung und einen Tomahawk. Mit dem Tomahawk mussten dann die kleinen Indianer Stempel sammeln, die sie nach jedem bestandenen Spiel erhielten. Angeboten wurde u.a. Eierlauf, Pfeil- und Bogenschiessen, Stelzenlauf, Wäsche aufhängen und auch witzige Attraktionen mit dem bunten Sprungtuch. Darin waren nicht nur Kinder und Eltern gefragt; auch Omas und Opas mussten hier Hand anlegen. Diese waren zudem später stark mit SCOUBIDOU eingebunden, der neuesten Knüpftechnik.

Das ganze MKG-Gelände verwandelte sich in ein großes Kinderparadies und wenn man in den kleinen Tipis saß, die um die Feuerstelle aufgebaut waren, so träumte bestimmt der eine oder andere von Winnetou und Old Shatterhand.

Auch der Gaumen kam nicht zu kurz. Jeder brachte irgendetwas mit. Von süß bis herzhaft war alles vertreten und über dem offenen Lagerfeuer wurden dann auch noch die Würstchen gegrillt.

Als das Fest sich gegen 19 Uhr dem Ende zuneigte, sah man viele müde aber glückliche Kinderaugen. Es war ein gelungenes Kinderfest und wir freuen uns alle auf das nächste Mal.

A.R.

Am nächsten Tag war dann der Familienpaddeltag auf dem Otterstädter Altrhein. Über 50 Personen, große und kleine, waren in 13 Kanadiern und einigen Einerkajaks auf dem Altrhein unterwegs. Es war ein wunderbares buntes Bild. Auch die Kanadier vom Kanumobil waren alle auf dem Wasser. Die Fahrt führte zum Gelände des LKC, das idyllisch auf der Kollerinsel liegt. Dort wurde gespielt und gegessen und erst nach einer langen Pause führte der Weg wieder zurück zum Hafen Otterstadt. Einige Bootsbesatzungen ließen es sich nicht nehmen, auf dem Rhein nach Mannheim ins Bootshaus zurück zu fahren. Ein gelungenes Wochenende das den Kindern von MKG und KCM gewidmet war, ging zu Ende. Ganz bestimmt wird es eine Fortsetzung dieser gemeinsamen Veranstaltungen geben, die so gut angekommen sind.

mai

Radio Regenbogen paddelt „Gegen den Strom“

Liebe Paddlerinnen und Paddler,

wie Ihr vielleicht schon bei Radio Regenbogengehört habt, bereitet Heiner Knallinger von Radio Regenbogenwieder einmal ein spektakuläres Event vor. Dieses Mal wird er mit seinem "Morningshow"-Partner Mike von Hier gegen den Strom von Mannheim nach Basel durch das ganze Sendegebiet paddeln. Ich wurde gebeten die Streckenplanung zu übernehmen und habe dadurch diese "unmögliche" Aktion in eine machbare umgewandelt. Es wird also "nur" scheibchenweise gegen den Strom gepaddlet, aber selbst diese Etappen haben es auch noch in sich. Auf diese Weise ist das Ziel Basel in 12 Tagen erreichbar. An den jeweiligen Etappenenden wird von Radio Regenbogen mit den Moderatoren eine kleine Party abgehalten bei der gegrillt und von den jeweiligen Vereinen ein Überraschungsprogramm geboten wird. Über Radio wird dafür bereits kräftig geworben und wie ich bei meinen Besuchen im Sender feststellte, wird das Ganze eine richtig nette Aktion.

Der Start der Tour ist am Montag, den 12.07. 04 um ca. 12:00 Uhr am Fahnenmasten auf dem Lindenhof am Stefanienufer. Es wäre schön, wenn möglichst viele Paddler die beiden auf der ersten Etappe begleiten würden, denn hier ist eine schöne Gelegenheit den Kanusport zu repräsentieren. Die Etappe ist nicht lang, sie endet bereits nach 5 km im Mannheimer Strandbad. Dort ist dann ab ca. 18:00 Uhr Grillparty angesagt. Die 2. Etappe am 13.07.führt dann von der Fährrampe im Berghäuser Altrhein nach Rheinsheim zum WSC, wo es am Abend eine richtig große Fete gibt. Die 3. Etappe am 14.07. führt dann von Alt-Dettenheim nach Leimersheim zum Club Nautica und die 4.Etappe am 15.07. führt von Maximiliansau zu den Rheinbrüdern Karlsruhe in Rappenwörth. Wer Lust hat zu kommen ist überall eingeladen zur Party.

Ich hänge noch 2 Links an, die sich mit dieser Aktion befassen und wo alles nachgelesen werden kann.

Ich würde mich freuen, wenn ich viele von Euch dabei treffen würde.

AHOI,

Gerhard, der Paddelmaier

http://www.regenbogenweb.de

http://www.christian-outdoor.de

Pfingstfahrt in die Mecklenburger Seenplatte

Sabine mit Familie war zuerst am Bibercamp, dem vereinbarten Treffpunkt am Labussee. Die Bären und Reulmanns folgten und gemeinsam konnten sie einen schönen Platz für den Verein ergattern. Zum Glück mußten wir nicht auf den Campingplatz der hoffnungslos voll besetzt war sondern bekamen die große Wiese, die für Gruppen reserviert ist. So konnten wir uns großzügig aufstellen und hatten auch noch einen direkten Zugang zum Wasser. Die ersten Fahrten konnten wir fahren ohne Autos zu bewegen. Es gibt sehr viele Möglichkeiten vom Platz aus von See zu See fahren und über Kanäle und kleine Bachläufe wieder zurück zu kommen. So haben wir im Laufe der knapp 2 Wochen in Mecklenburg bei 9 verschiedenen Touren 41 Seen und mehrere Flüsse und Flüsschen befahren. Die Touren waren zwischen 11 und 24 km lang was für unsere Verhältnisse gerade reichte. Zum Glück mussten wir nur selten umtragen und selbst diese Stellen waren mit einer Ausnahme noch recht leicht zu meistern. Am schönsten ist natürlich die Umtragestelle an der oberen Havel, wo Bootswagen auf einem Schienenstrang zur Verfügung stehen um den halben Kilometer durch den Sand zu überwinden. Das Wetter spielte dieses Jahr auch mit, wir hatten fast nur sonnige Tage und den Gebrauch von Regenjacken und Südwestern schon fast verlernt. Die Straßen in den von uns befahrenen Regionen ließen uns immer wieder staunen. Da gab es lt. Karte gelbe Straßen, die noch Kilometer weit  aus so schlechtem Pflastert bestanden, dass die Autos fast auseinander fielen, andere, weiße Sträßchen und noch kleinere Nebensträßchen waren dafür manchmal so toll asphaltiert als sollte dort die Tour de France durchfahren. Natürlich fanden wir auch noch Sandwege, die uns über lange Strecken zu den Einsatzpunkten brachten. In der Zeit, in wir unterwegs waren hatten natürlich viele Wassersportfreunde Urlaub und so traf man unterwegs immer wieder Gruppen oder Einzelpaddler. Uns fiel auf, dass jede Menge Leute mit Leihbooten unterwegs waren, was bei diesen großen Wasserflächen auch verständlich ist. Fraglich ist natürlich die Praxis die von manchen Bootsverleihern betrieben wird: sie geben den Leuten, die häufig noch keine Paddelerfahrung haben, Tagesetappen vor, die kaum zu schaffen sind. Wir haben solche Jugendgruppen, vermutlich auf Klassenausflug, erlebt, die noch relativ spät am Abend unterwegs waren und ziemlich entkräftet die letzten Kilometer zum vorgeschlagenen Camp paddeln mußten. Wer wir bisher glaubte, die Ardéche sei mit ihren Leihbooten nicht zu übertreffen konnte sich hier neue Maßstäbe ansehen. Zum Glück sind die Wasserflächen aber so reichlich vorhanden, dass es kaum einmal zu größeren Anhäufungen von Booten gibt. Eine Ausnahme machen dabei allerdings die zahlreichen Schleusen: hier kommt es an schönen Tagen schon zu Wartezeiten von 1 – 2 Stunden. Die Alternative heißt für Paddler dann: aussteigen und umtragen. Hier sind wir den Motorbootfahren eindeutig überlegen.

Ich möchte hier aus Platzgründen nicht die einzelnen Touren beschreiben, aber ein paar Highlights sollten schon genannt werden. So war die Fahrt über div. Seen zur Schwaanhavel wieder sehr schön, die Fahrt zum Schloß Rheinsberg bei stürmischem Wind ebenfalls. Durch die Seenkette von Mirow zur Müritz zu fahren war trotz vieler Boote ein besonderes Erlebnis, da die Strecke über die Müritz dieses Mal bei ruhigem, glatten Wasser zu fahren war. Die obere Havel von Kakeldütt bis Userin mit ihren vielen Seedurchfahrten darf natürlich bei so einer Pfingstfahrt eben so wenig fehlen wie die Befahrung der Feldberger Seen, die z.T. eine wunderbare grüne Färbung aufwiesen.

Nach 2 Wochen paddeln auf stehenden Gewässern hatten allerdings die meisten von uns eine gewisse Sehnsucht nach fließenden Wassern. Wir stillten diese indem wir bei der Heimfahrt noch eine Etappe auf der Elbe fuhren. Die Strömung war vergleichbar mit unserem Rhein, aber der Gegenwind war gigantisch.Wer aufhörte zu paddeln wurde unweigerlich wieder nach oben getrieben. So blieb uns nichts anderes übrig, als nochmals kräftig zu paddeln und uns auf den Rhein zu freuen.

                                                                                                              mai 

Himmelfahrt an der Weser

Im Laufe des Mittwochs kamen wir dann auch nach Hann.Münden und wurden von den vorher Angekommennen in unsere Plätze eingewiesen. Der Platz beim KC ist recht groß und schön und so war es nicht verwunderlich, dass einige Vereine ihre Fahrten hier her gelegt hatten. Am nächsten Morgen, dem Vatertag, starteten wir unsere erste Tour auf die Werra. Die Autos wurden so geladen, dass kein Platz vergeudet wurde und ab ging es nach Hedemünde, wo das Rückholauto abgestellt wurde. Dann fuhren wir zum Start nach Bad Sooden-Allendorf, das wir erst einmal mit den Autos besichtigten, denn bedingt durch Baustellen war der Einstiegsplatz unterhalb des Wehres nur sehr schwer zu finden.

Dann ging es aber los, die Strömung war einigermaßen gut und daher wurde vereinbart, die Mittagsrast in Witzenhausen beim Bootshaus einzulegen. Die Zeit verging, der Hunger meldetete sich aber bis zum Bootshaus war es noch weut. Der Gedanke an kühle Getränke hielt aber alle aufrecht und als wir dann endlich nach 14:00 Uhr ankamen freuten sich alle auf eine Erfrischung im Bootshaus. Doch leider kam es etwas anders als gedacht, das Bootshaus war verschlossen und so wurden dann doch die mitgebrachten Sachen gegessen und getrunken. Erst als wir abfahren wollten kam jemand vom Verein und öffnete das Bootshaus. Wir blieben daher noch kurz da und fuhren dann frisch gestärkt unserem Ziel, der Brücke bei Hedemünde entgegen. Der "Schwall", der lt. Flußführer einigen unserer "Neulingen" schon den ganzen Tag zusetzte, war doch nicht so schlimm wie beschrieben, so dass nur die Spritzdecken nass wurden. Die Autofahrer holten dann die Autos in Bad Sooden-Allendorf ab und einige Unersättliche fuhren weiter bis zum Bootshaus in Hann.Münden. So war diese Fahrt ein schöner Beginn des MKG-Pfingsturlaubs, der bis zum 13.6. dauern sollte.

Am Abend begann es dann zu regnen. Schnell wurden Markisen und Vorzelte mit Planen verbunden um einen trockenen Platz für die ganze Gruppe zu erhalten. Der nächste Tag war dann leider auch ein Regentag und so blieben die Boote an Land und wir besuchten das Städtchen Hann.Münden, gingen Bummeln, Einkaufen und Essen.

Das Bootshaus liegt direkt am Ufer der Fulda. Besser gesagt, die Fulda liegt vor dem Bootshaus, wobei es richtiger wäre zu sagen, sie steht vor dem Bootshaus. Eigentlich wollte kaum einer die Fulda fahren, wio doch die Weser mit ihrer Strömung vor uns lag. Also stiegen wir am Bootshaus in die Boote und fuhren zum Wehr, das man auch schön über die Bürste-Bootsgasse herunterrutschen konnte. Ei Teil von uns wollte aber lieber umtragen und so trafen wir uns auf der Weser wieder. Das Wetter war noch immer unbeständig und so durften wir ab und zu die Paddeljacken an- bzw. ausziehen, die Südwester auf- und bald danach wieder absetzen. Wir trafen auch einige Bootsbesatzungen mit Leihkanadiern, die sich mehr schlecht als recht die Weser hinabquälten. Als wir dann zur Mittagszeit ausstiegen um uns in einem kleinen Strandcafé vor Wind und Wetter zu schützen sahen wir gerade noch wie der eine 4er Kanadier beim Anlegen kenterte und die Besatzung schwamm. Wir halfen den Durchnässten und fingen auch das Boot wieder ein, dann bekamen die total durchfrorenen Jugendlichen trockene Sachen von uns, denn selbst hatten sie nichts dabei. (Am Abend brachten sie uns dann alles wieder auf den Platz zurück). Wir selbst fuhren dann weiter bis nach Gieselwerder wo wir auf dem Campingplatz die Boote bis zu nächsten Tage liegen lassen durften.

Das wetter besserte sich und wir konnten die Planen wieder abbauen und im Freien sitzen. Der Abend wurde lang, denn es gab recht viel zu erzählen.

Am Sonntag fuhren wir dann wieder nach Gieselwerder und starteten zu unserer letzten Etappe auf der Weser. Auch an diesem Tag wechselte Sonnenschein mit Regen und zur Mittagszeit waren wir wieder froh, in einem Campingplatz einkehren zu können. Nachdem der stärkste Regen vorbei war fuhren wir unserem Ziel Wehrden entgegen. Dort folgte die altbekannte Zeremonie: Autos holen, Boote verladen, denn am nächsten Tag wollten wir nach Mecklenburg aufbrechen. Marlene und Richard fuhren noch weiter bis Höxter, da sie noch die ganze Woche auf der Weser verbringen wollten.

Nahefahrt von MKG und KCM

Im Laufe des Freitagabends trafen die ersten KCM-ler und MKG.ler am Bootshaus des WSC-Rheintreue Rheinsheim ein und stellten Zelt, Wohnwagen und Wohnmobil auf dem großen Gelände hinter dem Bootshaus auf. Der Abend war angenehm lau und so konnte man lange draußen sitzen. Am 1. Mai waren dann die nächsten MKG-ler schon um 9 Uhr da, vom WSC gesellten sich noch Engsters und Göbels dazu und bereits kurz nach 10 Uhr ging die kleine Gruppe auf den Rhein. Es war eine gemütliche Maitour angesagt und so führte die Fahrt über Rhein, Mechtersheimer und Lingenfelder Altrhein zum ersten Ziel, der Bahnhofswirtschaft in Lingenfeld. Dort sollte ausgiebig gevespert werden. Wir waren dann auch tatsächlich sehr lange dort, denn durch eine Geburtstagsfeier verzögerte sich unsere Versorgung mit Essen um geschlagene 1,5 Stunden. Da es unter den Kastanien ganz schön schattig war, freuten wir uns direkt auf die nächste Etappe. Die führte zum Ende des Altrheins, wo wir in den Germersheimer Hafen übertrugen. Von da aus war es nun nicht mehr weit bis zum Rhein und ins Bootshaus Rheinsheim. In der Zwischenzeit waren die Rheinsheimer von Ihrer Radtour zurückgekehrt und hatten den Grill angeworfen. So war es kein Wunder, dass alle noch lange beisammen saßen. Am Morgen des 2.Mai waren pünktlich um 10 Uhr die restlichen Teilnehmer von MKG und KCM eingetroffen. Schnell wurden die Boote verladen und ab ging die Fahrt nach Neuburgweiher. Der Rhein war zwar niedrig aber mit einer schönen Strömung flott zu fahren. Es gab kaum Motorbotte, nur ein paar Frachtschiffe sorgten für schönen Wellengang. An der Fähre von Leimersheim war für die meisten Mittagsrast angesagt, einige andere führen weiter bis zum "Pfiff". An der Fähre wurde es nie langweilig, hier trafen sich die Motorradfahrer mit allen Arten von Maschinen, jede Menge Radfahrer tummelten sich auf dem Uferweg und etwas weiter vorne war die reinste Wohnmobilmesse zu sehen. Nach einer ausgiebigen Pause fuhren wir dann wieder weiter und kamen rechtzeitig zur KCM-typischen Zeit am Bootshaus an, wo natürlich sofort Kaffee getrunken wurde. Der Nachmittag klang langsam aus, allmählich verließen alle den Platz, ein schönes Wochenende war vorbei.

mai

Baumfällaktion auf Bootshausgelände

Die ganze Aktion hätte beinahe nicht stattfinden können, denn am Dienstag wollte Herr Keller noch absagen, da sein LKW in der Werkstatt war und er die großen Leitern nicht transportieren konnte. Da sich bei uns aber schon die ganzen Helfer gerichtet hatten fuhren Richard und Dieter mit Bus und Bootsanhänger in den Odenwald und holten selbst die schweren Leitern ab. So konnte am Mittwoch Morgen die „Holzaktion“ pünktlich beginnen.
Die 3 Fachleute sägten zuerst die großen Äste ab, dann die Krone der kleineren Linde. Inzwischen waren noch drei Helfer der MKG eingetroffen die alle Hände voll zu tun hatten um die Äste zu zerkleinern und auf die Hänger zu verladen. Walter bewährte sich als „Treter“ im großen Hänger, er sorgte dafür dass das ganze Astgewirr schön zusammengepreßt wurde. Das dickere Holz wurde aussortiert und anschließend in ofengerechte Stücke zersägt.
Mit dem Seilzug wurde die Linde dann gezogen bis die Wurzel zum Vorschein kam. Diese wurde dann abgesägt und abgehackt, danach kam der Seilzug auf die andere Seite und bald lag die Linde auf dem Boden und konnte zersägt werden. Danach ging es an die große Linde Auch hier wurden erst einmal die großen Äste abgesägt. Dann kam die Krone dran. Der schwereSeilzug zog in die fallrichtung, ein seitlich gespanntes Seil sollte verhindern, dass die Krone das Übergewicht nach hinten bekam. Herr Keller setzte dann von der hohen Leiter aus mit der Motorsäge fachgerecht die richtigen Schnitte und so wie es geplant war fiel die Krone auf den Boden ohne etwas zu beschädigen.
Danach hatte sich erst einmal alle ein kräftiges Mittagessen verdient, das von Marlene und Gerda zubereitet wurde. Inzwischen waren noch weitere MKG-ler eingetroffen, so dass die Helfermannschaft auf 11 Personen anwuchs. Nach der Stärkung ging es weiter.
Der dicke Stamm wurde in ca. 80 cm Höhe abgesägt, da hier die Entfernung der Wurzel mit Sicherheit große Schäden an der Kanalisation zur Folge gehabt hätte. Der eine Teil der Helfer brachte die abgeschnittenen Äste auf die Deponier, der andere Teil schnitt schon wieder die nächsten Äste klein. Unsere Profis zersägten inzwischen die Baumstämme und richteten einen schönen Hackklotz, damit das viele Holz auch richtig zerkleinert werden kann. Im Laufe des Nachmittags wurden dann noch die restlichen Bäume auf unserem Gelände ausgeputzt, die wieder voll geladenen Hänger mußten noch ein zweites Mal auf die Deponie zum Entladen und das Gelände wurde wieder gesäubert und aufgeräumt.
Mit einer gemeinsamen Kaffeetafel mit schönem Kuchenbuffett ging dann die große MKG-Baumfällaktion zu Ende. Es war schön, dass sich so viele Helfer zusammengefunden und den ganzen Tag im Bootshaus gearbeitet haben. Es waren dabei: Marlene und Richar, Gerda und Heinz, Helmut, Rüdiger, Helga und Gerhard, Christa und Walter, Wolfgang und Helga 3.

Bilder der Aktion

Osterfahrt der MKG an die Semois in den belgischen Ardennen

Am Karfreitag war das Wetter zwar noch so wie man es von so einem Tag erwartet, bald wurde es dann aber freundlicher. So konnten unsere Paddler jeden Tag bei mehr oder weniger Sonne paddeln. Ich selbst war leider wieder einmal außer Gefecht, ein langsam verheilender Knochenbruch stand den Paddelaktivitäten im Wege. So war ich auf dieser Tour das "Shuttlebunny" und die anderen hatten es mit dem Auto verstellen dadurch leichter. Es wurden auf der Semois in 5 Etappen die schönsten Strecken von Chiny bis Alle gefahren. Der Wasserstand war gut und die Vegatation war wie immer um einige Wochen hinter unserer zurück. Es zeigte sich aber auch hier schon die grüne Farbe in den Sträuchern und Bäumen und an manchen Tagen konnte man in kurzen Hosen und T-Shirt draußen sitzen. Wir waren nun schon das 4. Mal in den Ardennen und hatten jedes Mal Glück mit dem Wetter.

Anpaddeln 2004

Für das diesjährige Anpaddeln schienen die Voraussetzungen ideal. Hatte es Tage zuvor geregnet, so zeigte sich am Sonntagmorgen die Sonne. Es war kalt, aber ein Super-Paddelwetter. Um 9:00 Uhr trafen wir uns, um die Boote zu laden. Da die Beteiligung recht groß war, 23 Erwachsene und 2 Kinder, wurde auch unser neuer 7- er Kanadier geladen. Wie sich später herausstellte, betrug das Alter seiner Besatzung 465 Jahre ( Durchschnitt 66,4 Jahre). Wie in jedem Jahr ging die Fahrt zur Einsatzstelle nach Wieblingen, um von dort auf dem Neckar bis ins Bootshaus zu paddeln. Es war gar nicht so einfach, den Kanadier aufs Wasser zu bringen. Große Steine lagen im Flussbett, die das Einsetzen schwierig gestalteten. Gerhard Maier, unser Wandersportwart, begrüßte in Wieblingen ca. 80 Teilnehmer aus anderen Vereinen aus Nah und Fern und wünschte u.a. eine gute Paddelsaison. Aus gesundheitlichen Gründen konnte er selbst an dieser Fahrt nicht teilnehmen und gab um 11,oo Uhr den Startschuss zur Abfahrt. Endlich waren alle Boote auf dem Wasser und die Fahrt Richtung Mannheim konnte beginnen. Der Wasserstand war nicht hoch und der erste Schwall, bei dem es uns im Kanadier bei anderen Fahrten immer mulmig geworden ist, war dieses Mal harmlos. Getragen von den Booten,. in der Stille des Morgens, genossen wir den Blick auf die sich entfaltende Vegetation. Der gelbe Ginster mit seinen duftenden Blüten schmückte vereinzelt beide Uferseiten und eine Fülle von Busch- und Grasgewächsen stellte man ebenfalls fest. Da der untere Neckar seit mehreren Jahren unter Naturschutz steht, haben verschiedene Vogelarten hier Quartier bezogen. Fischreiher konnten wir auch ausmachen. So paddelten wir an Edingen vorbei, dem Neckarhausener Wehr zu. Hier verließen wir den Neckar und bogen in den Neckarkanal ein, der uns bis zum WSV Feudenheim führte. Ein schmackhaftes Mittagessen erwartete uns. Da die Skala des Thermometers inzwischen beträchtlich gestiegen war, wollten alle Paddler ihr Essen im Freien einnehmen. Nach ausgedehnter Mittagsrast wurden die Boote wieder bestiegen und die Fahrt in Richtung unseres Bootshauses fortgesetzt. Langsam kamen wir dem Fernmeldeturm näher. Spaziergänger bestaunten und winkten uns zu. So fuhr man, teils mit kräftigem Paddelschlag, dann wieder von der mäßigen Strömung sich treiben lassend, den Neckar hinunter. Gegen 15:00 Uhr erreichten wir unser Bootshaus. An der Bootsanlegestelle erwarteten uns viele Freunde und Spaziergänger. Sie beobachteten unser Aussteigen und legten auch Hand mit an, wenn es nötig war. Nachdem das Bootsmaterial versorgt war, sah man zufriedene Paddler sich dem Kuchenbüfett nahern. Die süße Schlacht konnte beginnen dank derer die hierfür die Voraussetzungen getroffen hatten.

Noch lange saß man zusammen in der Gewissheit, einen besonders schönen Tag verbracht zu haben.

GZ

Sicherheitsseminar Kanu-Sportkreis Mannheim

Am Mittwoch, den 24. März, also unmittelbar vor dem Anpaddeln, hatte Wandersportwart Gerhard Maier zu einem Vortrag der Wasserschutzpolizei eingeladen. Thema: Richtiges und sicheres Verhalten auf unseren Bundeswasserstraßen. Insgesamt 47 Teilnehmer aus 10  Vereinen aus dem Sportkreis Mannheim und Umgebung kamen dann auch ins Bootshaus der MKG. Hr. Mickler von der WSP-Direktion Mannheim erklärte an Hand von vielen Bildern die Situationen, die wir speziell auf dem Rhein antreffen können und versuchte auch das  Verständnis der Paddler für die anderen Nutzer des Rheins zu erwecken. Speziell die Berufsschifffahrt hat häufig Probleme, bedingt durch die großen toten Winkel, die besonders bei Containerschiffen auftreten, die Fahrtrouten der Paddler einzuschätzen. Hr. Mickler betonte immer wieder, dass die WSP kaum Probleme mit den organisierten Wassersportlern hat, da diese  meistens gut informiert seien wie die große Beteiligung an diesem Vortrag hier auch beweist. Schon während des Vortrags gab es viele Zwischenfragen und danach schloss sich eine rege Diskussion an. Besonders erfreulich war die Tatsache, dass sich relativ viele jüngere Wassersportler für das Thema interessierten. Es zeigte sich, dass solche Vorträge sinnvoll sind und Hr. Mickler erklärte sich auch sofort bereit wieder zu uns zu kommen.